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Eine Schneeflocke fiel ihr auf die Nase. Sie
blickte langsam nach oben und sah wie immer mehr Flocken auf sie nieder
fielen. Sie wusste, jetzt Sie erinnerte sich noch einmal an die schreckliche Zeit und überlegte, was ihr das alles wert war, was es ihr bedeutete. Nichts! Sonst wäre sie heute, jetzt nicht hier. Sie
empfand keinen Schmerz, keinen Kummer in diesem Moment. Sie konzentrierte
sich nur auf die Ruhe, Aber sie merkte, wie sie schwächer wurde und der Schnee stärker und kälter. Der Wind blies ihr viele Flocken ins Gesicht. Doch sie kniff ihre Augen nicht zusammen. Ihre großen Pupillen starrten ins Weite, sahen aber nichts. Dann traf sie eine weitere Schneeflocke und sie konnte dieser Kraft kaum stand halten. Ihre Hand glitt langsam zu ihrem Handgelenk. Es war ein angenehmes Gefühl und ein letztes Mal atmete sie tief ein. Dann
konnten ihre schwachen Beine dem schweren Körpergewicht nicht mehr
standhalten und sie brachen Ihr zarter Körper glitt zu Boden und langsam schlossen sich die weit geöffneten Augen... Der Schnee um sie herum färbte sich rot. |
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