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Die Sonne schien auf ihre nackte Haut, kein Lüftchen wehte. Es war ganz ruhig. Der
helle, große, runde Ball, soweit oben am Himmel, sendete seine grellen
Strahlen direkt in ihr Gesicht. Sie
tauchte nach unten, um endlich einen Fisch sehen zu können. Die waren hier
so herrlich bunt und schwammen umher in so vielen verschieden Farben. Das
Wasser war sehr kalt und als sie hinein tauchte, zuckte sie ein wenig
zusammen. Doch sie hatte schon immer einmal hierher gewollt, schon soviel
von Aber es war tausendmal schöner, als sie es den anderen immer beschrieben hatte, wenn sie von hier schwärmte. Sie hörte noch die Worte der anderen im Ohr, sie solle nicht immer so übertreiben. Doch jetzt wurde ihr bewusst, dass das nie der Fall gewesen war. Im Gegenteil.
Dort! Ein Fisch! Schöner als alles andere, was sie je gesehen hatte! Ein
Fisch schwamm mitten in diesem Blauen Schimmer durch den nun nur noch
wenige Sonnenstrahlen drangen. Sie meinte, Seine glasklaren Augen starrten
ihr direkt in die Ihren. Er zeigte noch einmal seine in allen Nuancen
glänzenden Schuppen Unter sich sah sie Algen und Meerespflanzen, doch diese erschreckten sie nicht, sondern zogen sie noch mehr in den Bann. Die Blätter der Pflanzen die sich wie Arme nach ihr reckten und nach ihrem Körper griffen, versetzten sie in einen Rausch von Unendlichkeit in der Tiefe. Langsam ließ die Angespanntheit der letzten Tage nach und sie fühlte sich frei, als sich diese seltsam erlösende Ruhe in ihr ausbreitete. Sie sah um sich und sah weit und breit kein Leben. Wo waren sie denn jetzt alle, diese wunderbaren Geschöpfe? Versteckten sie sich vor ihr? Wo? Gefangen in diesem einmaligen Traum, wurde ihr langsam kalt, als sie wusste, dass es zu spät war, um wieder aufzutauchen. |
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